MASSIVHOLZ AUS DEM SCHWARZWALD · PROJEKTE WELTWEIT · PERSÖNLICHE BERATUNG · NACHHALTIGE FORSTWIRTSCHAFT · MANUFAKTUR IM SCHWARZWALD ·
Sichtschutzwand aus senkrechten Thermoholz-Lamellen in einem Stahlrahmen, warmer brauner Farbton
Material

Thermoholz: Verfahren, Eigenschaften und Grenzen

Auf einen Blick

Verfahren
180 bis über 200 °C thermisch veredelt
Zusätze
Keine chemischen Zusätze
Hölzer
Kiefer, Esche und Buche
Witterungsstabilität
Über das 4-fache
Farbe
Warm und dunkel, durchgehend
Einsatz
Terrasse, Fassade, Außenmöbel

Kurz erklärt

Was ist Thermoholz?

Thermoholz ist Holz, das bei 180 bis über 200 °C unter Wasserdampf und in sauerstoffarmer Atmosphäre behandelt wurde. Sauerstoffarm deshalb, weil das Holz bei diesen Temperaturen sonst verbrennen würde. Dabei werden Teile der Hemicellulosen thermisch abgebaut — also genau jene Bestandteile der Zellwand, die im Holz Wasser binden. Das Holz nimmt danach deutlich weniger Feuchtigkeit auf, quillt und schwindet weniger und wird für holzzerstörende Pilze schlechter verwertbar. Seine Witterungsstabilität steigt dadurch über das Vierfache. Chemische Zusätze kommen nicht zum Einsatz: keine Kesseldruckimprägnierung, kein Holzschutzmittel, kein Biozid. Die Veredelung besteht allein aus Hitze, Dampf und Zeit. Der warme, dunkle Farbton entsteht dabei als Nebeneffekt im gesamten Querschnitt — er ist keine Lasur und kann deshalb nicht abplatzen. GENA gewinnt das Holz dafür im Schwarzwald — zu einem großen Teil von eigenen Waldgrundstücken — und veredelt es in der eigenen Manufaktur.

Ist die dunkle Farbe eine Lasur?

Nein. Der warme, dunkle Ton entsteht im Holz selbst und zieht durch den gesamten Querschnitt. Ein Schnitt, eine Bohrung oder eine Fräsung legt dieselbe Farbe frei wie die Oberfläche — anders als bei einer Lasur oder Beize, die nur wenige Zehntelmillimeter tief sitzt. Die Farbe kann deshalb nicht abplatzen und muss auch nicht nachgezogen werden, wenn ein Brett auf der Baustelle abgelängt wird. Was Thermoholz dagegen nicht kann: die Farbe gegen UV-Licht halten. Unbehandelt vergraut die Oberfläche über die ersten Jahre gleichmäßig silbergrau, in voller Südlage schneller als an einer beschatteten Nordseite. Das ist ein rein optischer Vorgang ohne Einfluss auf die Haltbarkeit. Wer den warmen Braunton behalten möchte, ölt die Flächen in Abständen nach — oder wir arbeiten nach Absprache mit Pigmenten, die den Braunton über Jahrzehnte halten.

Was im Holz passiert

Frisches Holz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Genau deshalb arbeitet es: Es quillt bei Regen, schwindet bei Trockenheit, und über die Jahre entstehen daraus Risse, Verzug und Schüsselungen. Im Außenbereich ist das der eigentliche Grund, warum Terrassen und Fassaden altern.

Die thermische Behandlung setzt genau hier an. Das Holz wird über mehrere Stunden auf 180 bis über 200 Grad gebracht, unter Wasserdampf und in sauerstoffarmer Atmosphäre — mit Sauerstoff würde es bei diesen Temperaturen verbrennen. In diesem Zustand werden Teile der Hemicellulosen abgebaut: die feuchtebindenden Strukturen im Holz nehmen ab.

Nach der Behandlung ist Thermoholz dasselbe Holz, aber mit anderem Verhalten: Es reagiert deutlich weniger auf wechselnde Luftfeuchte, quillt und schwindet weniger, und es bietet holzzerstörenden Pilzen weniger Nahrung. Die Witterungsstabilität steigt dabei über das 4-fache. Der warme, dunkle Farbton entsteht als Nebeneffekt — und zwar im gesamten Querschnitt, nicht als Beschichtung.

Regional statt importiert

Warum Tropenholz um die halbe Welt transportieren, wenn hochwertige Hölzer mit denselben Eigenschaften direkt vor unserer Haustür wachsen? Und warum eine natürliche Fläche durch Kunststoff imitieren, wenn sie aus echtem Holz gebaut werden kann?

Warum Tropenholz um die halbe Welt fahren, wenn geeignetes Holz vor der Haustür wächst? Diese Frage ist der Grund, warum es GENA in dieser Form gibt. Kein Tropenholz, kein Holzimitat, kein Aluminium, keine anonyme Herkunft. Der Bestand ist unser eigener, die Partner sind regional.

Bei uns beginnt ein Produkt beim Baum, nicht beim fertigen Brett. Vom Einschnitt über Trocknung und Profilierung bis zum fertigen Produkt begleiten wir jeden Schritt — und die Arbeit endet nicht beim Holzprofil, sondern bei der fertigen Außenanlage.

Ein nachvollziehbarer Lebenszyklus

Ein Baum bindet während seines Wachstums Kohlenstoff. Wird das Holz langfristig in einer Fassade, einer Terrasse oder einem Möbelstück verbaut, bleibt ein Teil davon über die gesamte Nutzungsdauer gespeichert.

Entscheidend ist deshalb, wie lange etwas genutzt wird. Unser Ziel sind Produkte, die lange halten, gepflegt und repariert werden können — nicht solche, die nach ein paar Jahren im Container landen. Genau deshalb reden wir über Aufbau und Befestigung, statt nur über den Quadratmeterpreis.

Was Thermoholz nicht kann

Hier wird in der Branche gern geschwiegen, deshalb steht es bei uns auf der Materialseite. Die Veredelung hat einen Preis, und den sollte man kennen, bevor man baut.

Der wichtigste Satz zuerst: Thermoholz nimmt weiterhin Feuchtigkeit auf — es ist kein Kunststoff. Und durch die hohe Temperatur können je nach Holzart bestimmte Festigkeitswerte sinken. Konstruktion, Verbindungstechnik und Materialstärken müssen darauf abgestimmt werden. Genau dort beginnt unsere Arbeit als Manufaktur.

Thermoholz wird spröder. Mit der sinkenden Feuchtigkeitsaufnahme nimmt auch die Elastizität ab. Das Holz gibt weniger nach und kann bei punktueller Krafteinwirkung eher reißen.

Thermoholz eignet sich daher vor allem als Deckbelag und Bekleidung. Die Unterkonstruktion einer Terrasse kann nur bedingt aus Thermoholz bestehen. Sie muss konstruktiv auf die Eigenschaften des Materials ausgelegt oder aus einem anderen geeigneten Holz gefertigt werden.

Genau für solche konstruktiven Lösungen ist unsere Manufaktur zuständig.

  • Spröder als unbehandeltes Holz — reagiert empfindlich auf punktuelle Krafteinwirkung
  • Vergraut ohne Ölpflege, wie jedes unbehandelte Außenholz
  • Staubt und splittert bei der Bearbeitung stärker — eine Frage der Werkstatt, nicht der Baustelle

Befestigung bei Terrassen

Der praktisch wichtigste Punkt ergibt sich direkt aus der höheren Sprödigkeit: die richtige Befestigung.

Bei Terrassen mit indirekter beziehungsweise verdeckter Verschraubung fräsen wir direkt eine entsprechende Nut in die Dielen. Dadurch müssen Terrassenclips nicht in das Thermoholz eingeschlagen oder eingetrieben werden.

So entstehen möglichst geringe Spannungen im Terrassenbelag, und eine saubere, indirekte Verschraubung kann dauerhaft gewährleistet werden.

Genau darin liegt für uns ein wesentlicher Vorteil unserer konstruktiven Ausführung.

Eingefräste Nut mit HalterZwei Dielen mit seitlich eingefräster Nut; dazwischen ein Halter, der von unten in den Balken verschraubt ist. Die Oberseite bleibt durchgehend.Nut gefräst

Der Halter sitzt in der gefrästen Nut und wird in den Balken verschraubt — nichts wird ins Holz getrieben.

Verdeckt verschraubtDiele, die schräg von der Flanke aus vorgebohrt in den Balken verschraubt ist; die Oberseite bleibt durchgehendSichtfläche geschlossen

Vorgebohrt, schräg in den Balken — keine Schraube auf der Sichtfläche.

Schematische Darstellung der beiden Befestigungsprinzipien

Vergrauung von Thermoholz

Thermoholz vergraut.

Die thermische Behandlung verbessert den Schutz gegenüber Feuchtigkeit und Pilzen, schützt das Holz jedoch nicht vor UV-Licht.

Unbehandelt verändert sich der warme Braunton im Laufe der ersten Jahre zu einem gleichmäßigen Silbergrau. Das ist kein Schaden und hat keinen negativen Einfluss auf die Haltbarkeit.

Wer den warmen Braunton erhalten möchte, kann das Holz ölen beziehungsweise mit pigmentierten Ölen behandeln. Je nach gewünschter Optik und Anwendung können auch langlebigere Beschichtungssysteme oder Lackierungen eingesetzt werden.

Farbentwicklung von Thermoholz im AußenbereichUnbehandelt wandert der warme Braunton über die ersten Jahre in ein gleichmäßiges Silbergrau. Wird die Fläche in Abständen geölt, bleibt der warme Ton weitgehend erhalten. Mit pigmentierten Ölen oder einem Beschichtungssystem bleibt er am längsten unverändert.unbehandeltregelmäßig geöltpigmentiert oder beschichtetfrisch verbauterste Jahredauerhaft
Wie schnell die Vergrauung eintritt, hängt von Ausrichtung und Witterung ab — an einer Südfläche deutlich schneller als an einer beschatteten Nordseite. Die Darstellung zeigt die Richtung, keine Frist.

Wie wir mit der Sprödigkeit umgehen

Wir setzen grundsätzlich keine eingeschlagenen Clips ein. Unsere Verbindungen erfolgen über innenliegende Edelstahlhalter beziehungsweise indirekte Halter und eine verdeckte Verschraubung in das Massivholz oder in die Unterkonstruktion.

Diese Ausführung ist aufwendiger als eine klassische Clipmontage oder eine Montage mit sichtbar gesetzten Schrauben.

Warum Kiefer

Unser Hauptmaterial im Außenbereich ist Thermoholz aus Kiefer. Kiefer wächst in unseren Wäldern, sie ist in ausreichender Menge und in gleichbleibender Qualität verfügbar, und sie spricht auf die thermische Behandlung gut an — sie nimmt die Veredelung gleichmäßig bis in den Kern an. Daneben veredeln wir Esche und Buche: Thermo Esche zeigt eine ruhigere, langgestreckte Maserung, Thermo Buche einen dichteren, gleichmäßigeren Farbton. Welche Holzart passt, entscheidet das Projekt — jede ist frisch geölt oder unbehandelt zum Vergrauen zu haben.

Entscheidend ist bei Thermoholz aber die Herkunft: Das Holz wächst im Schwarzwald, ein großer Teil davon auf eigenen Waldgrundstücken. Wir wählen die Bäume aus, wir bringen sie ein, wir trocknen und veredeln sie. Zwischen Baum und fertiger Terrasse steht kein Zwischenhändler.

Thermoholz im Vergleich

Wer über eine Holzterrasse oder eine Holzfassade nachdenkt, landet früher oder später bei derselben Frage: welches Material. Die ehrliche Antwort ist, dass jedes seine Berechtigung hat — hier die Einordnung, die wir auch im Beratungsgespräch geben.

MaterialHerkunftVerhaltenPflegeEinordnung
Thermoholz KieferRegional, aus dem SchwarzwaldFormstabil, arbeitet wenigÖlen für den Farbton, sonst wartungsarmEchtes Holz mit guter Stabilität, ohne Chemie und ohne Übersee
WPCIndustriell, Holzmehl mit KunststoffSehr formstabil, dehnt sich bei HitzeKaum Pflege, dafür nicht auffrischbarPflegeleicht, aber kein Holz — Optik und Haptik altern anders
Bangkirai und TropenhölzerÜbersee, Herkunft oft schwer belegbarSehr hart und dauerhaftÖlen, neigt zu AusblutungenTechnisch stark, ökologisch und in der Lieferkette heikel
Lärche und DouglasieRegional verfügbarArbeitet spürbar, Äste und HarzRegelmäßig ölenGünstiger Einstieg, weniger formstabil als Thermoholz

Kurz gefasst: Thermoholz ist die naheliegende Wahl, wenn es echtes Holz sein soll, das sich wie ein technischer Werkstoff verhält — und wenn Herkunft und Lieferweg eine Rolle spielen.

Was den Preis bestimmt

Zwei Zahlen zur Orientierung: das Material allein und die komplette Ausführung mit Unterkonstruktion und Montage. Was dazwischen liegt, entscheiden die Punkte rechts.

Material Thermoholz
178,50 € / m² inkl. MwSt.150,00 € netto · Nur das Holz, ohne Konstruktion und ohne Montage
Fassade oder Terrasse komplett
297,50 € / m² inkl. MwSt.250,00 € netto · Inklusive Unterkonstruktion und Montage durch unser Team

Nicht enthalten

  • Erdarbeiten und Fundamente
  • Stufen, Podeste und Höhenversatz
  • Sonderprofile und Sonderanfertigungen
  • Sichtschutz, Geländer und ergänzende Bauteile
  • Rückbau und Entsorgung vorhandener Beläge

Was den Preis nach oben oder unten bewegt

  • Fläche und Zuschnitt — viele Ecken, Rundungen und Aussparungen kosten Material und Zeit
  • Zustand und Tragfähigkeit des Untergrunds
  • Aufbauhöhe und Art der Unterkonstruktion
  • Verlegemuster und Dielenformat
  • Anschlüsse an Türen, Stufen, Entwässerung und Bestandsbauteile
  • Zusatzelemente wie Sichtschutz, Lamellenwände oder Einfassungen
  • Anfahrt und Zugänglichkeit der Baustelle

PRUEFEN: Hier gehört eine ehrliche Preisspanne pro Quadratmeter hin. Sie ist der meistgesuchte Einzelinhalt zum Thema und fehlt bislang. Sobald GENA die Spannen für Terrasse und Fassade freigibt, werden sie hier eingesetzt. Angegeben ist der Preis je Quadratmeter inklusive 19 % Mehrwertsteuer; der Nettobetrag steht jeweils daneben. Es handelt sich um Orientierungswerte, nicht um ein verbindliches Angebot. Stand September 2026.

Anwendung

Wo Thermoholz eingesetzt wird.

Wohnhaus mit durchgehender Fassadenbekleidung aus horizontalen Thermoholz-Profilen
Fassade — Bekleidung über die gesamte Gebäudehülle
Nahaufnahme einer Thermoholz-Terrasse im Streiflicht, gleichmäßige Fugen und sichtbare Maserung
Terrasse — geschlossene Sichtfläche, gleichmäßige Fugen
U-förmige Outdoor-Lounge aus massiven Thermoholz-Kanthölzern auf einer Natursteinterrasse
Möbel — Lounge aus massiven Kanthölzern
Sitzstufen aus Thermoholz auf einem Betonunterbau in einer öffentlichen Anlage
Objektgestaltung — Sitzstufen auf Betonunterbau
Hochstuhl aus Massivholz mit Sicherheitsgurt und Tritthocker in einem Gastraum
Gastro — Ausstattung aus demselben Holz

Illustrationen des Anwendungsbereichs — keine GENA-Referenzprojekte.

Fachlicher Hintergrund

Die hier beschriebenen Eigenschaften thermisch modifizierten Holzes beruhen auf dem allgemein dokumentierten Verfahren der thermischen Holzmodifikation. Zum Verfahren und zur Materialforschung informiert das Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI, zur Rolle von Holz als Kohlenstoffspeicher die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe. Angaben zu unserem eigenen Verfahren, zur Holzherkunft und zu Preisen stammen von GENA Massivholz Manufaktur.

Fachlich verantwortlich: Daniel Gießler, Inhaber der GENA Massivholz Manufaktur, Nordrach im Schwarzwald · Stand September 2026

FAQ

Häufige Fragen

Was sind die Nachteile von Thermoholz?

Thermoholz wird durch die Behandlung spröder und eignet sich deshalb vor allem als Deckbelag und Bekleidung. Es reagiert empfindlich auf punktuelle Krafteinwirkung, etwa auf eingetriebene Terrassenclips. Und es vergraut unter UV-Licht wie jedes unbehandelte Außenholz. Alle drei Punkte sind beherrschbar: durch eine Unterkonstruktion, die konstruktiv auf das Material ausgelegt oder aus einem anderen geeigneten Holz gefertigt ist, durch eine gefräste Nut mit indirekter Verschraubung statt eingeschlagener Clips und durch Ölpflege, wenn der warme Farbton erhalten bleiben soll.

Vergraut Thermoholz?

Ja. Die thermische Behandlung schützt gegen Feuchtigkeit und Pilzbefall, nicht gegen UV-Strahlung. Ohne Pflege geht der warme Braunton über die ersten Jahre gleichmäßig in Silbergrau über. Das ist rein optisch und beeinträchtigt die Haltbarkeit nicht.

Wie pflege ich Thermoholz?

Wer die Vergrauung akzeptiert, muss nichts tun — ein Schutzanstrich ist nicht nötig. Wer den warmen Ton behalten möchte, ölt die Flächen in Abständen nach. Wie oft, hängt von Ausrichtung und Wetterbelastung ab; eine Südterrasse braucht das öfter als eine geschützte Nordfassade.

Ist Thermoholz besser als WPC?

Es kommt darauf an, was zählt. WPC ist pflegeleichter, aber ein Verbundwerkstoff aus Holzmehl und Kunststoff: Die Oberfläche lässt sich nicht auffrischen, der Kunststoffanteil bleibt am Ende im Material. Thermoholz ist echtes Holz, es lässt sich nachölen und abschleifen. Ökologisch fallen drei Dinge ins Gewicht: der Transportweg — bei Tropenholz mehrere tausend Kilometer, bei uns wenige Dutzend; der Verzicht auf chemischen Holzschutz; und die Sortenreinheit gegenüber einem Holz-Kunststoff-Verbund. Aluminium ist in der Herstellung besonders energieintensiv.

Warum Thermoholz statt Bangkirai oder anderem Tropenholz?

Tropenhölzer sind technisch stark, aber die Herkunft ist häufig schwer nachvollziehbar und der Transportweg lang. Thermoholz erreicht die für den Außenbereich entscheidenden Eigenschaften ohne Übersee-Lieferkette — bei uns zusätzlich mit belegbarer Herkunft aus dem eigenen Schwarzwald-Wald.

Kann man auf Thermoholz barfuß laufen?

Ja, das ist einer der Gründe für den Werkstoff auf Terrassen: Thermoholz heizt sich weniger auf als dunkle Verbundmaterialien und fühlt sich unter den Füßen wie Holz an. Voraussetzung ist eine sauber gehobelte Oberfläche und eine Montage ohne hervorstehende Schraubenköpfe.

Wie lange hält eine Thermoholz-Terrasse?

Das hängt weniger vom Material als vom Aufbau ab. Entscheidend sind eine belüftete Unterkonstruktion, sauberes Gefälle und funktionierende Entwässerung — also konstruktiver Holzschutz. Ein sorgfältig gebauter Aufbau hält deutlich länger als ein hochwertiger Belag auf einem schlechten Unterbau.

Verkauft GENA auch nur das Material?

Unser Geschäft ist die fertige Ausführung: Planung, Fertigung und Montage aus einer Hand. Gerade bei Thermoholz hängt das Ergebnis stark an der Montage — deshalb geben wir sie nicht aus der Hand.

Passt Thermoholz zu Ihrem Projekt?

Schreiben Sie uns, was Sie vorhaben. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob Thermoholz die richtige Wahl ist — auch dann, wenn es das nicht ist.

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