Hausverkleidung aus Thermoholz in Gengenbach
In Gengenbach ist eine Fassade selten nur eine Fassade. Der Altstadtkern ist eines der geschlossensten Ortsbilder der Ortenau — und was daneben steht, redet mit.

Erst die Zulässigkeit, dann die Planung
In historischen Ortskernen gelten häufig Gestaltungssatzungen: Vorgaben zu Material, Farbigkeit, zur Ausrichtung der Bekleidung oder zur Ausbildung von Öffnungen. Diese Regeln sind von Gemeinde zu Gemeinde verschieden und stehen in keinem Holzkatalog.
Wir klären das vor der Planung mit der Gemeinde ab, statt hinterher umzuplanen. Das kostet am Anfang einen Termin und spart im Zweifel die komplette Neuplanung. Liegt Ihr Gebäude außerhalb des geschützten Bereichs, entfällt der Schritt — auch das gehört zur ersten Einschätzung und kostet Sie nichts.
Der zweite Gengenbacher Punkt ist der Anschluss an den Bestand. Wo eine Holzbekleidung auf Fachwerk, Putz oder eine ältere Sockelzone trifft, entscheidet das Detail über das Ergebnis: Wie läuft das Profil an die Laibung? Wo endet die Bekleidung nach unten? Wie wird die Ecke ausgebildet? Diese Punkte planen wir, bevor das erste Brett gefertigt wird.
Und: Talklima. Eine Fassade im Kinzigtal trocknet langsamer ab als eine in der Ebene. Die Hinterlüftung ist deshalb kein Detail am Rande, sondern das tragende Prinzip des Aufbaus.
Was wir übernehmen
- Erste Einschätzung, ob und welche Vorgaben für Ihr Gebäude gelten
- Abstimmung mit der Gemeinde, wo eine Gestaltungssatzung greift
- Fassadenplanung: Profil, Aufteilung, Fugenbild und Ausrichtung
- Trag- und Konterlattung sowie die hinterlüftete Ebene
- Detailanschlüsse an Fenster, Ecken, Sockel und Übergänge zum Bestand
- Sockelabstand mit Insektengitter
- Fertigung der Profile in eigener Manufaktur, inklusive Sonderprofilen
- Montage durch unser eigenes Team
Planung und Montage aus einer Hand — oder das Fassadenholz als reine Lieferung.
Wie ein Projekt läuft
- 01
Erste Einschätzung
Sie schicken uns Fotos und die Adresse. Wir sagen Ihnen, ob das Gebäude im geschützten Bereich liegt und was das für die Materialwahl bedeutet.
- 02
Ortstermin
Wir sehen uns den Bestand an: Untergrund, Zustand, Fenstersituation, Sockel. Bei Bedarf sprechen wir parallel mit der Gemeinde.
- 03
Planung
Profil, Aufteilung und Fugenbild werden festgelegt, dazu alle Detailanschlüsse. Sie sehen, wie die Fassade aussehen wird, bevor sie entsteht.
- 04
Fertigung
Die Profile entstehen in Nordrach. Sonderprofile für Anschlüsse an den Bestand fertigen wir im selben Durchgang.
- 05
Montage
Unterkonstruktion, Hinterlüftung und Bekleidung montiert unser eigenes Team — inklusive Sockelausbildung und Abschlüssen.
Eine fertige Fassade aus drei Blickwinkeln.



Illustrationen des Machbaren — keine GENA-Referenzprojekte.
Was den Preis bestimmt
Bei einer Fassade macht die Fläche selten den Unterschied. Es sind die Anschlüsse und der Untergrund.
- Material Thermoholz
- 178,50 € / m² inkl. MwSt.150,00 € netto · Nur das Holz, ohne Konstruktion und ohne Montage
- Fassade oder Terrasse komplett
- 297,50 € / m² inkl. MwSt.250,00 € netto · Inklusive Unterkonstruktion und Montage durch unser Team
Nicht enthalten
- Erdarbeiten und Fundamente
- Stufen, Podeste und Höhenversatz
- Sonderprofile und Sonderanfertigungen
- Sichtschutz, Geländer und ergänzende Bauteile
- Rückbau und Entsorgung vorhandener Beläge
Was den Preis nach oben oder unten bewegt
- Zustand und Tragfähigkeit des Untergrunds
- Anzahl und Art der Öffnungen — jedes Fenster ist ein Detail, keine Fläche
- Profilwahl und Fugenbild; Sonderprofile für den Bestand kosten mehr als Standard
- Vorgaben aus einer Gestaltungssatzung, falls vorhanden
- Gebäudehöhe und Gerüstbedarf
- Sockelausbildung und Übergänge zu Putz, Stein oder Fachwerk
Eine belastbare Spanne nennen wir nach dem Ortstermin. Vorher wäre jede Zahl geraten. Angegeben ist der Preis je Quadratmeter inklusive 19 % Mehrwertsteuer; der Nettobetrag steht jeweils daneben. Es handelt sich um Orientierungswerte, nicht um ein verbindliches Angebot. Stand September 2026.
Was sonst noch aus demselben Holz entsteht.
Alles aus demselben Thermoholz, aus derselben Fertigung — und mit einem Ansprechpartner. Auch in Gengenbach.
Fragen zu Hausverkleidung in Gengenbach
Ist eine Holzfassade in Gengenbach überhaupt erlaubt?
Das hängt davon ab, wo das Gebäude steht. Im geschützten Altstadtbereich gelten in der Regel Vorgaben zu Material und Farbigkeit, außerhalb meist nicht. Wir klären das für Ihr Gebäude, bevor geplant wird.
Lässt sich Thermoholz mit Fachwerk oder Putz kombinieren?
Ja, das ist im Kinzigtal eher der Regelfall. Entscheidend sind die Übergänge — wie die Bekleidung an den Bestand anschließt und wo sie endet. Genau dafür fertigen wir Sonderprofile.
Wie lange hält eine Holzfassade im Tal?
Bei funktionierender Hinterlüftung, ausreichendem Sockelabstand und sauberen Anschlüssen sehr lange. Im Tal ist dieser konstruktive Teil wichtiger als in trockenen Lagen — deshalb planen wir ihn, statt nur Material zu liefern.
Muss die Fassade gestrichen oder geölt werden?
Nein. Thermoholz braucht keinen Schutzanstrich. Unbehandelt vergraut es mit der Zeit gleichmäßig — an beschatteten Nordseiten langsamer und ungleichmäßiger. Wer den warmen Ton halten will, ölt in Abständen nach.
Hausverkleidung in Gengenbach?
Schildern Sie uns kurz, was ansteht. Das Aufmaß vor Ort kostet Sie nichts — 20 Kilometer sind für uns keine Hürde.
Anfrage stellen









